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Heilung über die Wirbelsäule

9. SelaCor®- Rundbrief, 02/2010
Haut und Haare: Spiegel der Seele - „Der Schönheit über die Schulter geschaut“

Anatomie der Haut und der Haare

Die Haut besteht grob gesehen aus drei Schichten:

a) Der Oberhaut (Epidermis) = die äußere Schicht
b) Der Lederhaut (Korium) = die mittlere Schicht und
c) Der Unterhaut (Subcutis) = die innerste Schicht

a)
Die Oberhaut ist aus einem mehrschichtigen Plattenepithel aufgebaut, das aus kernhaltigen Hornzellen besteht. Diese Zellen stellen den Hornstoff Keratin her, der die Haut vor dem Eindringen von Wasser und Fremdstoffen schützt.
Die Hautfarbe: Pigmente, die sowohl in der Oberhaut (das Melanin) als auch in der Leder- und Unterhaut (das Karotin) vorkommen, sowie die Kapillargefäße der Lederhaut bestimmen das Aussehen der Haut und die Hautfarbe.

b)
Die Lederhaut sorgt einerseits für die Reißfestigkeit und andererseits für die elastische Dehnbarkeit. Sie besteht aus festem Bindegewebe (kollagene und elastische Fasern), daneben aus Blutgefäßen, Fettgewebe, Nerven, Haarfollikeln, Talgdrüsen und Gängen von Schweißdrüsen.

c)
Die Unterhaut (Subcutis) besteht aus lockerem Bindegewebe. Darunter liegen in der Regel die Muskelfaszien (Muskelscheiden) oder die Knochenhaut. In der Unterhaut befinden sich Schweißdrüsen, Tastkörperchen für Druck, Vibration und Kälte. Es befindet sich dort das subkutane Fettgewebe, das als Energiespeicher, Stoßpuffer und Kälteschutz dient.

d)
Die Haare sind Fäden aus zusammengeflochtenen, verhornten Zellen. Die obere Schicht eines einzelnen Haars ragt über die Hautoberfläche hinaus, die untere endet in einer Haarwurzel. Die Wurzeln befinden sich in der Leder- und Unterhaut. Die Haare gehören zum Hautanhang. Weitere Teile sind

e)
Die Hautdrüsen, hier Talgdrüsen und Schweißdrüsen: die folgenden Areale enthalten Talgdrüsen: Lippen, Penis, Eichel, kleine Schamlippen, Augen und Augenlider, Kopfhaut. Die Talgdrüsen produzieren Talg, der die Haut und die Haare vor Austrocknung schützt und das Wachstum der Keime kontrolliert. Schweißdrüsen befinden sich an den übrigen Körperstellen. Sie produzieren Schweiß, der sich zusammensetzt aus Wasser, Salz, Harnstoff, Harnsäure, Aminosäuren, Ammoniak, Zucker, Milchsäure, Ascorbinsäure (Vitamin C). Der Schweiß stellt den Säureschutzmantel der Haut her, durch den das Wachstum der Keime gehemmt wird.

g)
Die Nägel sind harte, verhornte Zellen der Oberhaut, die eine Plattenform haben. Die Nägel bestehen aus Nagelplatte (sichtbarer Teil), darunter Nagelbett, ferner Nagelhäutchen und Nagelmatrix (unter dem Nagelhäutchen und in der Haut liegend).


Funktionen der Haut:
1. Schutzschicht: sie trennt die „Innenwelt“ des Organismus von der „Außenwelt“.
2. Ein wichtiges Sinnesorgan: die verschiedenen Sinneszellen und Tastkörperchen übermitteln die Empfindungen von der Außenwelt an die inneren Organe und das Gehirn.
3. Regulierung des Wasserhaushalts und der Temperatur: sie schützt den Organismus: vor extremem Wasserverlust und gibt andererseits Wasser und Salze nach außen ab.
4. Kontaktorgan zur Außenwelt: die Haut bildet eine Grenze zwischen dem Körper und der Außenwelt. Sie reagiert schnell auf Reize von außen, z.B. auf Kälte, Wärme, Druck etc.
5. Ein „Spiegel der Seele“: die Haut reagiert auf Emotionen: wir erröten bei Scham und erblassen vor Schreck.
6. Ein Ausscheidungsorgan (die Haut als die „zweite Niere“)
7. Ein „Spiegel der Gesundheit“: Hautveränderungen sind Anzeichen für Belastungen oder Erkrankungen der inneren Organe und der Psyche. Dieses Wissen wird in der Naturheilkunde z.B. in der Antlitzdiagnose genutzt. Im Gesicht kann ein geschultes Auge den Zustand der inneren Organe ablesen. Bestimmte Zonen des Gesichts entsprechen den inneren Organen.


Haut- und Haarkrankheiten

Es gibt zahlreiche Hauterkrankungen, die hier nicht alle aufgezählt werden können. Zu den bekannteren gehören Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Nesselsucht (Urtikaria), Allergien, Ekzeme, Schuppenbildung, Hauttrockenheit, Haarausfall. Diese Erkrankungen unterscheiden sich in der Schwere und Vielfältigkeit der Symptome sowie in der Entstehungsgeschichte.

Die Haut und die Traditionelle Chinesische Medizin:

In der TCM gehört die Haut innerhalb des Fünf-Elemente-Modells zum Element Holz, das aus Lunge und Dickdarm besteht. Die Haut hängt aber auch ab vom Volumen und Zustand des Blutes, dessen Speicherfunktion in der TCM der Leber zugeordnet wird. Viele Hautprobleme hängen mit Bluthitze oder -stau zusammen, bedingt durch Leber-Qi-Stau oder –Leere. Trockene Haut deutet auf einen Leber-Blut-Mangel hin, während Jucken auf Hitze hinweist.
Eine Schwellung der Haut, bei der auf Fingerdruck eine Delle bleibt, weist auf ein Ödem hin. Ödeme gehören zum Element Wasser und sind die Folge von Nieren-Yang-Schwäche.
Pawel Osten


Haut und Haare als Spiegel der Seele

Die Haut ist die äußerste Schicht des Körpers, und Haare und Fingernägel sind sog. Anhangsgebilde. Als äußerste Schicht des Körpers bildet die Haut die Grenze zur Außenwelt. Innerhalb der Haut befindet sich das Ich, vor der Haut alles, was nicht Ich ist, also das Du und/oder „das andere“, also die Um-Welt. Die Haut schützt die darunterliegende Muskulatur und wehrt gleichzeitig unerwünschte äußere Einflüsse ab. Normalerweise sind wir uns unserer Haut nicht bewusst, wir pflegen sie ein bisschen und vergessen sie dann den ganzen Tag wieder. Wenn sie sich allerdings bemerkbar macht, dann leidet nicht nur die betroffene Person selber darunter, sondern auch in der Regel alle, die mit ihr in Berührung kommen, also diejenigen, die es sehen und miterleben. Ich kenne niemanden, der unbeteiligt zuschaut, wenn jemand anderer sich kratzt.

Wir können immer davon ausgehen, dass bei einer Hauterkrankung, egal, um welche es sich dabei handelt, entweder der Schutzmechanismus zusammengebrochen ist oder die Abwehr. Das bedeutet, dass das Ich, das in der Haut steckt und damit die Seele, sich in einem Konflikt befindet. Laut Prof. Enderlein können wir uns nicht anstecken, sondern das körpereigene Milieu sorgt dafür, dass sich Pilze, Viren und Bakterien entwickeln können. Wenn das Milieu gestört ist, sprechen wir von Abwehrschwäche. Da dies aber ein eigenes Thema ist, will ich hier jetzt nicht weiter darauf eingehen.
Wir wissen inzwischen, dass eine geschwächte Abwehr die vielfältigsten Ursachen haben und sich auf die unterschiedlichsten Organe auswirken kann. Am liebsten schieben wir eine Abwehrschwäche auf das Essen, aber ein gesunder Organismus isst überwiegend das Richtige und verträgt auch mal „Genussausreißer“. Wenn die „Genussausreißer“ allerdings zur Gewohnheit werden und das gesunde Essen nicht mehr schmeckt und/oder bekommt, ist das Milieu bereits gestört, und allein die Vitaminzufuhr bringt es dann auch nicht mehr auf die Reihe (obwohl die Ergänzung fehlender Vitamine, noch besser aber die Rückkehr zu vollwertiger Nahrung und entsprechender vollwertiger Nahrungsergänzung absolut sinnvoll sind).

Wenn es das Essen allein nicht ist, das die Abwehr schwächt, was ist es dann? Wir kennen im Volksmund etliche Redewendungen, die uns da weiterhelfen können:

- Dünnhäutig geworden sein
- Jemand sieht „hautig“ aus (ein bayerischer Begriff, den ich nicht übersetzen kann, der aber für sich spricht)
- Sauer sein
- Ein dickes Fell haben
- Etwas geht unter die Haut
- Haare lassen
- Eine haarige Angelegenheit
- Von etwas berührt sein
- Etwas fühlen
- Es juckt einem das Fell
- Jemandem das Fell über die Ohren ziehen
- Aus der Haut fahren
- Gänsehaut
- Die Haare stehen einem zu Berge
- Etwas ist eine haarige Angelegenheit
- Nicht in der Haut eines Anderen stecken wollen
- Sich den Mund verbrennen
- Wolf im Schafspelz
- und noch viele mehr.

Wenn jemand ein dickes Fell hat, gehen wir davon aus, dass ihn so leicht nichts berührt (was nicht unbedingt stimmen muss). Berührt werden kann aber jemand nur über die Haut. Und nur über die Haut können wir fühlen, da nur die Haut über den Tastsinn das Fühlen ermöglicht. Das bedeutet, dass Gefühle ursächlich etwas mit der Haut zu tun haben müssen. Und die Haut zeigt es auch mehr oder weniger deutlich.

In der Pubertät, der Zeit der Aktivierung der Geschlechtshormone leiden sehr viele junge Menschen unter Akne, die Haut bildet eitrige Pickel vor allem im Gesicht. Die Akne kann sehr harmlos sein, sie kann aber auch bösartig werden, die Ursachen sind hierfür noch immer weitestgehend ungeklärt. Sicher ist, dass sie verstärkt in der Zeit der Pubertät auftritt. Was aber ist die Ursache für die so unterschiedlichen Erscheinungsformen? Ganz sicher spielt die Ernährung gerade in der Pubertät eine nicht zu unterschätzende Rolle, aber Pubertierende sind vor allem emotional besonders verletzlich, d. h. ihr Gefühlshaushalt ist massiv durcheinander. Die Gefühle aktivieren die Hormone und die Hormone die Gefühle. Die Heranwachsenden lösen sich von den Eltern. Vieles, was bis dahin in der Familie besprochen wurde, wird plötzlich zu einem Geheimnis, die neuen Ansprechpartner sind eher im Freundeskreis zu finden, die Kinder verlieben sich, entlieben sich, verlassen und werden verlassen, es ist ein einziges Gefühlschaos. Und dieses Gefühlschaos zeigt sich auch auf der Haut. Je mehr im Laufe der Jahre Ruhe einkehrt – in den Hormonhaushalt sowie in den Gefühlshaushalt – umso mehr klärt sich auch das Hautbild.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Es lohnt sich, Ursachenforschung zu betreiben bei sämtlichen Hautkrankheiten. Denn wenn uns etwas berührt, sind wir auch betroffen. Aber nicht alles, was uns berührt und betroffen macht, wollen wir auch wahrhaben. Das führt dazu, dass wir es abschieben. Allerdings gehen diese Erfahrungen deshalb nicht verloren, auch wenn wir das gerne so hätten. Stattdessen wandern sie in den Körper und damit ins persönliche Unbewusste, in dem alle Erfahrungen, die das Bewusstsein nicht haben will, ausgelagert werden. Dort suchen sich diese Erfahrungen das Organ aus, durch das sie sich am ehesten zum Ausdruck bringen können. Bei jedem inneren Organ sowie dem Bewegungsapparat lautet die unausgesprochene Botschaft: Bitte, kümmere dich um mich. Sie lautet auch dann so, wenn der Patient verbal äußert, dass er in Ruhe gelassen werden möchte. Ließe man ihn jedoch seinem Wunsch entsprechend unbeachtet, würde er möglicherweise an den Folgen sterben.
Anders ist es bei Reaktionen über die Haut. Da kann die Botschaft ganz deutlich lauten: Rühr mich nicht an! Denn das Hautbild kann derart abstoßend sein, dass man lieber einen großen Bogen um den Betroffenen macht, als ihm Hilfe anzubieten. Und genau das ist möglicherweise tatsächlich der Zweck der Hautkrankheit, also ein unausgesprochener Selbstschutz.
Eine Hautkrankheit kann aber auch sagen: es ist genug. Urticaria z. B., die Nesselsucht, tritt meistens dann auf, wenn wir mit irgendetwas zu viel konfrontiert wurden oder wir uns vor etwas ekeln und uns dem nicht entziehen können, weshalb auch immer.

Vom Hautpilz wird gesagt, dass er immer dann auftritt, wenn man die Verantwortung für sich selbst aufgegeben hat, also wenn man fremdbestimmt wird. Fremdbestimmt ist jeder, der sich in Abhängigkeit begibt, d. h. jeder, der die Meinung eines Anderen, meistens einer Bezugsperson, über die eigene stellt und zwar wider besserem Wissens. Die Anpassung kann bis zur Selbstaufgabe gehen. Da ein Pilzbefall im Körper zuerst einmal eine Schutzfunktion hat, nämlich die Abkapselung von eingedrungenen Schwermetallen (z. B. nach Zahnsanierungen), muss das Milieu bereits beträchtlich geschwächt sein, wenn aus der „Schutztruppe“ plötzlich eine „Militärmacht“ wird. Gerade bei Hautpilz ist eine Ursachenforschung angebracht, um herauszufinden, in welchen Bereichen man sich selbst aufgegeben hat, um so wieder in seine Selbstverantwortlichkeit zu gelangen. Indem man beginnt, es wieder sich selbst recht zu machen, also die Verantwortung für sein Tun und Denken zu übernehmen, entzieht man dem Pilz den Nährboden. „Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben“ sollte für jeden geistig gesunden erwachsenen Menschen zum Leitsatz werden. Niemand sonst kann für ihn die Verantwortung übernehmen. Egoistisch wird der Satz erst, wenn er lautet: ich bin der wichtigste Mensch in deinem Leben. Und wenn dies die Antwort auf den ersten Satz ist, dann ist es wahrlich Zeit, etwas zu ändern.

Die Haut kann aber auch Ausdruck dafür sein, dass man etwas Bestimmtes nicht tun will. Der Außenstehende sieht meistens nur die Qualen, die durch den Juckreiz entstehen, sehr häufig ist aber für den Erkrankten auch ein Nutzen damit verbunden, d. h. lieber nimmt er den Juckreiz in Kauf als die ungeliebte Aufgabe auszuführen.

Kleinkinder und Säuglinge zeigen über die Haut in der Regel das Seelenleben der Mutter. Das bedeutet, dass eine Hautbehandlung des Kindes ohne eine gleichzeitige Behandlung der Mutter kaum erfolgversprechend ist.

Hautpflege:
Solange die Haut unverletzt ist, ist die tägliche Bürstenmassage mit einer geeigneten Trockenmassagebürste das Beste, was wir unserer Haut angedeihen lassen können. Wir bürsten von unten nach oben, immer in Richtung Herz, d. h. wir beginnen mit dem rechten Fuß, bürsten das rechte Bein bis hinauf zum Po, dann den linken Fuß, das linke Bein ebenfalls bis zum Po, weiter die Pobacken und den Bauch, den Magen, dann den rechten Arm , die rechte Schulter und die rechte Brust, danach den linken Arm, linke Schulter, linke Brust. Anschließend weiter hinauf bis zum Gesicht. Überraschenderweise verträgt das Gesicht eine harte Bürste vorzüglich, die Gesichtshaut wird dadurch wunderbar zart. Den Schilddrüsenbereich sollte man allerdings eher auslassen wegen Gefahr der Überstimulierung.

Übrigens, ein ganz ausgezeichnetes Gesichtspeeling ist Kaffeesatz! Er reinigt nicht nur die Haut, sondern belebt und fettet sie. Allerdings empfehle ich die Anwendung nur unter der Dusche, da der Kaffeesatz schlecht aus dem Haaransatz herauszuspülen ist. In jedem Fall beweist diese Anwendung eindeutig, dass Kaffeesatz schön macht.

Es ist nicht sinnvoll, immer gleich mit Cortison zu behandeln, obwohl es sehr häufig das Leben der Betroffenen erheblich erleichtert. Auch naturheilkundlich können sich Behandlungen in schweren Fällen leider über Jahre hinziehen oder auch erfolglos bleiben (eher selten). In jedem Fall ist eine psychotherapeutische Begleitung nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, um zur Bewusstwerdung des dahinterstehenden Themas beizutragen. Homöopathie, Isotherapie nach Enderlein (Dunkelfeldmikroskopie) sowie Behandlung mit Spagyrik, häufig auch die Kombination dieser Methoden (jedem Klassischen Homöopathen stellen sich dabei die Nackenhaare auf, aber eben nur dem Klassischen Homöopathen) sind empfehlenswerte Alternativen, die in der Regel sehr erfolgreich sind, und dann auch meistens dauerhaft. Die SelaCor®-Methode ist eine ausgezeichnete Begleittherapie, da sie die Patienten zur Ruhe bringt und Spannungen löst. Interessanterweise löst das von uns verwendete Johanniskrautöl auf Olivenölbasis keine Allergien oder Allergieschübe aus. Dadurch ist es bestens geeignet bei der Behandlung von Patienten mit z. B. Neurodermitis oder Psoriasis (Schuppenflechte).

Über die Haut ließe sich noch unendlich viel mehr sagen bzw. schreiben, aber dies soll nur ein Denkanstoß sein. Bei mehr Interesse weise ich auf den Büchertipp am Ende des Rundbriefes hin.

Die Haare
Seit Menschengedenken (?) wird den Haaren große Beachtung geschenkt. Sie werden immer wieder als natürlicher Kopfschmuck bezeichnet und symbolisieren (übermenschliche) Kraft (Simson und Delila, Richter 16, Vers 17), die Perücken der englischen und amerikanischen Richter sollen das bis auf den heutigen Tag augenfällig demonstrieren. Zur Zeit Ludwigs des XIX. erreichten die Perücken eine ungeahnte Üppigkeit und zeigten damit deutlich den jeweiligen Rang der Herren an. Aber die Damen standen ihnen in nichts nach, denn nie wurden die Haare so hoch toupiert wie damals. Da diese Hochfrisuren sehr aufwändig waren und deshalb tagelang, wenn nicht gar wochenlang halten mussten, boten sie damit natürlich reichlich Nistplatz für Läuse und Flöhe, was wiederum für die Mode langstieliger kleiner Krällchen sorgte, mit denen Dame (man) sich in aller Öffentlichkeit ausgiebigst und zierlich kratzen konnte. Wir würden jetzt vielleicht „haarsträubend“ dazu sagen, genau genommen hat sich aber bis heute gar nichts geändert, allenfalls ist es leichter geworden. Die Haare werden gelockt, geglättet, gepudert, getönt, gefärbt, verlängert, geflochten, geknotet und rasiert. Das allerdings taten die Ägypterinnen auch schon, und zwar entfernte die vornehme Ägypterin die gesamte Körperbehaarung. Und Läuse feiern wieder fröhliche Urständ, und zwar nicht, wie fälschlicherweise angenommen und immer noch verbreitet, in ungepflegten Haaren, sondern genau andersherum, nämlich in überpflegtem Haar. Diese Aussage kann man im Internet in jeder offiziellen Läuseinformation nachlesen.

Fast unsere gesamte Haut ist mit Haaren bedeckt, ausgenommen sind nur die Handflächen und die Fußsohlen. Am auffälligsten sind unsere Kopfhaare sowie die Augenbrauen und die Wimpern, sie tragen entscheidend zum Ausdruck unserer Persönlichkeit bei. Mit der täglichen Haarwäsche sowie der Pflege der Augenbrauen und Wimpern widmen wir den Haaren häufig mehr Aufmerksamkeit als der Haut. Durch die kosmetischen Behandlungen sind wir in der Lage, die meisten sichtbaren Schäden erfolgreich zu überdecken, erst wenn die Haare spürbar ausgehen oder zu früh grau werden, werden wir unruhig. Dann hoffen wir auf medikamentöse Hilfe, die aber nur selten zum Ziel führt.

Bei unseren Haustieren sind wir es gewohnt, auf das Fell zu achten, weil wir wissen, dass es Ausdruck nicht nur ihrer körperlichen, sondern auch ihrer seelischen Befindlichkeit ist. Wenn das Fell rau oder struppig wird oder sogar räudig, unternehmen wir schnellstens etwas. Wenn unser eigenes Fell rau oder struppig oder gar räudig wird, greifen wir zuerst vielleicht zu einem anderen Shampoo. Dabei ist es absolut sinnvoll, diesen Zustand genauso ernst zu nehmen wie wir das bei den Tieren tun. Wir bedenken nämlich meistens nicht, dass alle Haare regelrecht Seismographen nicht nur für unsere Gesundheit, sondern auch für unsere seelische Befindlichkeit sind.

Viele von uns haben schon von Menschen gehört oder es sogar selbst erlebt, dass jemand, der einen plötzlichen Schock erlebt hat, über Nacht grau geworden ist. Die Ballade „Die Füße im Feuer“ von sind ein ausdrucksstarkes Dokument dafür. Menschen in Stresssituationen gehen die Haare aus, das kann sowohl hormonell als auch ernährungsbedingt sein. Seelisch bedingt ist immer der Kreisrunde Haarausfall. Auch die Struktur kann sich im Laufe der Jahrzehnte verändern. Ehemals sog. Pferdehaare sind plötzlich fein und griffig. In der Homöopathie kennt man in bestimmten Arzneimittelbildern das Ausfallen der Augenbrauen u./o. der Wimpern. Als junges Mädchen und junge Frau litt ich unter schwerster Trigeminusneuralgie, in diesen Jahren konnte ich mir immer wieder die Augenbrauen einfach so vom Gesicht wischen. Dank homöopathischer Behandlung ist beides jetzt nur noch Erinnerung. Als junge Frau hatte ich eine Kollegin, die mit etwa 9 Jahren mehrere Kinderkrankheiten innerhalb eines Jahres durchgemacht hatte. Kurze Zeit nach ihrer Genesung fielen ihr sämtliche Haare aus, also auch die Körperhaare und als sie in die Pubertät kam, wuchsen ihr keine Schamhaare. Erst als sie schwanger war, wuchs ein leichter Flaum, der nach der Geburt des Kindes wieder ausging.
Die Körperbehaarung soll uns schützen und für den Temperaturausgleich sorgen. Das ist uns eigentlich nichts Neues. Neu ist aber sicher dem einen oder anderen, dass man über die Körperbehaarung den Körper soz. lesen kann. Die Möglichkeit haben die Dres. Abele in ihrem Buch über das Schröpfen beschrieben. Wir nutzen dieses Wissen in der SelaCor®pädie, um die Rücken, an denen wir arbeiten, zu „lesen“. Bei der SelaCor®Massage z. B. spürt man sehr deutlich, wenn die Haare aufstehen oder sogar entgegen der Wuchsrichtung liegen. Je mehr Erfahrung ein/e SelaCor®päde/pädin hat, umso leichter spürt u./o. sieht er/sie die Stellen am Rücken (man kann sie am ganzen Körper finden, da wir aber nur auf dem Rücken arbeiten, suchen und finden wir sie natürlich nur dort).Wenn wir jetzt auch noch die Haed´schen Zonen zu Hilfe nehmen, bekommen wir einen ganz guten Eindruck von den Schwachstellen im betreffenden Körper.

Aus all dem lässt sich ableiten, dass das Shampoo allein nicht weiterhilft bei Haarproblemen. Es ist in jedem Fall sinnvoll, die Ernährungsgewohnheiten zu überprüfen, das psychische Umfeld anzuschauen sowie überhaupt den Gesundheitszustand. Es gibt kein Kraut, das bei Haarausfall Allgemeingültigkeit hat, d. h. jedes Haarproblem sollte fachkundig von „allen Seiten“ beleuchtet werden. In vielen Fällen weiß die Friseurin/der Friseur mehr als der Hautarzt. Mehr ist meiner Erfahrung nach über die Homöopathie zu erreichen, da diese alle Aspekte des Krankheitsbildes zu erforschen sucht, also den seelischen Hintergrund genauso wie den körperlichen.

Da der 11. Lendenwirbel nicht nur für die Nieren, sondern auch für die Haut zuständig ist, die Haut aber von der Funktion der Nieren und des Darms sowie der Lungen abhängt, ist eine Arbeit am Rücken mit SelaCor®pädie immer hilfreich.

Das Beste allerdings, dass wir unseren Haaren angedeihen lassen können, ist die tägliche Bürstenmassage der Kopfhaut. Damit wird die Durchblutung angeregt, Schuppen gelöst und ausgebürstet, das natürliche Fett einerseits gleichmäßig verteilt, andererseits überschüssiges Fett mit Hilfe natürlicher Borsten entfernt, so dass das Haar wunderschön glänzt, leicht fällt und gut frisierbar ist. Eine hochwertige Haarbürste ist noch immer das beste und noch dazu preiswerteste Schönheitsmittel für die Haare.

Gisela Cordes





Therapiekonzepte Haut

Aus naturheilkundlicher Sicht weisen Hauterkrankungen auf Störungen hin, die den gesamten Organismus betreffen. Die Haut dient der Ausscheidung von angesammelten Giften. Dieses Wissen wird in der Naturheilkunde in vielen Ab- und Ausleitungsverfahren (z.B. Schröpfen und Baunscheidtieren) genutzt, indem schädliche Stoffe über die Haut ausgeleitet werden.

Laut Samuel Hahnemann sind Hauterkrankungen keine Lokalerkrankungen, sondern sie zeigen eine Störung des biologischen Gleichgewichts an. Die Haut zeigt die Störung an der Peripherie an. Er lehnte es ab, die Hauterkrankungen mit Salben, Tinkturen und Lotionen lokal zu behandeln. In der Homöopathie wird eine solche Behandlung als Unterdrückung angesehen, die lediglich zu einer Verschiebung der Symptome, nicht jedoch zu einer Heilung führt.

Die moderne Psychosomatik weist auf den Zusammenhang zwischen der Haut und seelischen Prozessen hin. Dr. Rüdiger Dahlke ist der Überzeugung, dass alles, was auf der Haut passiert, egal ob es eine Rötung, eine Schwellung, ein Juckreiz, ein Pickel, ein Abszess ist, auf einen inneren Vorgang hinweist. D. h. die Seele deutet auf ein bestimmtes Thema hin, das angeschaut werden möchte und auch sollte.


Haut und Haare und die sanfte, ganzheitliche SelaCor®-Rückenbehandlung:

Wie kann eine Unterstützung der Heilung von Hauterkrankungen mit der SelaCor®-Methode aussehen? Es ist zunächst wichtig, die Entgiftungsorgane Lunge, Dickdarm, Dünndarm, Leber sowie Niere zu stützen. Die dazugehörigen Wirbel werden überprüft und wenn erforderlich korrigiert: Lunge BW3 (Brustwirbel 3), Dickdarm LW1 (Lendenwirbel 1), Leber BW5, Niere BW10 und BW11, Dünndarm BW12. Bei Problemen mit Allergien und Nesselausschlägen sollten die Nebennieren BW9 zusätzlich überprüft und korrigiert werden. Dieses Vorgehen widmet sich systemisch den inneren Organen, die unter einem zumindest energetischem Stau oder auch der energetischer Leere leiden, anstatt nur die Haut zu behandeln.


Ergänzende Therapiemethoden:

Zu einer ganzheitlichen Behandlung gehört neben der o.g. Behandlung der Wirbelsäule auch eine Umstimmung des Organismus. Dies kann z.B. mit spagyrischen und homöopathischen Heilmitteln, Eigenbluttherapie, Traditioneller Chinesischen Medizin, Ernährungsumstellung, Schröpfen, Darmsanierung, Fußreflexzonenmassage, Klangmassage (…) gefördert werden. Zusätzlich ist sinnvoll, die emotionalen und mentalen Ursachen der Erkrankung anzugehen, d.h. die krankmachenden Muster anzuschauen und zu verwandeln. All dies kann den Heilungsverlauf günstig beeinflussen. Dieser Prozess kann z.B. mit Kinesiologie, Psychotherapie oder mit einem therapeutischen Gespräch unterstützt werden. Die Bereitschaft des Patienten seine emotionalen Konflikte bzw. Schattenseiten anzuschauen, fördert den Heilungsprozess. Deswegen behält der Spruch recht: „Die wahre Schönheit kommt von innen“.


Therapiekonzepte Haut und Haare

Aus naturheilkundlicher Sicht weisen Hauterkrankungen auf Störungen, die den gesamten Organismus betreffen. Die Haut dient der Ausscheidung von angesammelten Giften. Dieses Wissen wird in der Naturheilkunde in vielen Ab- und Ausleitungsverfahren (z.B. Schröpfen und Baunscheidtieren) genutzt, indem schädliche Stoffe über die Haut ausgeleitet werden.

Laut Samuel Hahnemann sind Hauterkrankungen keine Lokal-erkrankungen, sondern sie zeigen eine Störung des biologischen Gleichgewichts an. Die Haut zeigt die Störung an der Peripherie an. Er lehnte es ab, die Hauterkrankungen mit Salben, Tinkturen und Lotionen lokal zu behandeln. In der Homöopathie wird eine solche Behandlung als Unterdrückung angesehen, die lediglich zu einer Verschiebung der Symptome, nicht jedoch zu einer Heilung führt.

Die moderne Psychosomatik weist auf den Zusammenhang zwischen der Haut und seelischen Prozessen hin. Dr. Rüdiger Dahlke ist der Überzeugung, dass alles, was auf der Haut passiert, egal ob es eine Rötung, eine Schwellung, ein Juckreiz, ein Pickel, ein Abszess ist, auf einen inneren Vorgang hinweist. D. h. die Seele deutet auf ein bestimmtes Thema hin, das angeschaut werden möchte und auch sollte.

Haut und Haare und die sanfte, ganzheitliche SelaCor®-Rückenbehandlung:
Wie kann eine Unterstützung der Heilung von Hauterkrankungen mit der SelaCor®-Methode aussehen? Es ist zunächst wichtig, die Entgiftungsorgane Lunge, Dickdarm, Dünndarm, Leber sowie Niere zu stützen. Die dazugehörigen Wirbel werden überprüft und wenn erforderlich korrigiert: Lunge BW3 (Brustwirbel 3), Dickdarm LW1 (Lendenwirbel 1), Leber BW5, Niere BW10 und BW11, Dünndarm BW12. Bei Problemen mit Allergien und Nesselausschlägen sollten die Nebennieren BW9 zusätzlich überprüft und korrigiert werden. Dieses Vorgehen widmet sich systemisch den inneren Organen, die unter einem zumindest energetischem Stau oder auch der energetischer Leere leiden, anstatt nur die Haut zu behandeln.

Ergänzende Therapiemethoden:
Zu einer ganzheitlichen Behandlung gehört neben der o.g. Behandlung der Wirbelsäule auch eine Umstimmung des Organismus. Dies kann z.B. mit spagyrischen und homöopathischen Heilmitteln, Eigenbluttherapie, Traditioneller Chinesischen Medizin, Ernährungsumstellung, Schröpfen, Darmsanierung, Fußreflexzonenmassage, Klangmassage (…) gefördert werden. Zusätzlich ist sinnvoll, die emotionalen und mentalen Ursachen der Erkrankung anzugehen, d.h. die krankmachenden Muster anzuschauen und zu verwandeln. All dies kann den Heilungsverlauf günstig beeinflussen. Dieser Prozess kann z.B. mit Kinesiologie, Psychotherapie oder mit einem therapeutischen Gespräch unterstützt werden. Die Bereitschaft des Patienten seine emotionalen Konflikte bzw. Schattenseiten anzuschauen, fördert den Heilungsprozess. Deswegen behält der Spruch recht: „Die wahre Schönheit kommt von innen“.

Pawel Osten

Buchtipp: „Hauterkrankungen als Botschaft der Seele“ von Anne Maguire erschienen bei Patmos

Vorträge und andere Veranstaltungen des SelaCor®-Instituts

In unserer Vortragsreihe „Heilung über die Wirbelsäule“ informieren wir Sie darüber, welche Zusammenhänge zwischen der Wirbelsäule, den Organen und der Psyche bestehen. Mit der Selacor®-Methode können wir über die Wirbelsäule diese komplexen Zusammenhänge behandeln, Linderung herbeiführen und Krankheiten vorbeugen.

Ab diesem Jahr veranstalten wir einmal jährlich einen Tag der offenen Tür in München im SelaCor®-Institut, damit Sie uns besser kennenlernen können. Das jeweilige Program finden Sie rechtzeitig im Internet.

Folgende Veranstaltungen / Vorträge werden für das Jahr 2010 angeboten:
Datum / Tag / Thema / Uhrzeit
20. 06.2010/Sonntag/Tag der offenen Tür/11.00 – 18.00
28.10.2010/Donnerstag/Augen: Spiegel der Seele/19:30 – 21:00

Energie-Ausgleich für die Vorträge: 5,00 €

Die Vorträge finden statt im
SelaCor®-Institut Gisela Cordes, Heilpraktikerin
Amalienstrasse 71/ 2. Innenhof,
80799 München
Tel.: 089/30 00 20 35 /Fax: 089/30 00 20 37
giselacordes@web.de

Bitte melden Sie sich telefonisch, per Fax oder Email an.
Hinweis: wenn Sie möchten, nehmen wir Sie gerne in den Verteiler unseres Rundbriefes auf.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Gisela Cordes, Hp Pawel Osten, Hp