
Infektionen kommen von außen, sagte Luis Pasteur. Enderlein sagte, dass das Milieu im Blut dafür zuständig ist. Wir werden also nicht krank von unserer erkälteten Umwelt, sondern nur dann, wenn in unserem Blut das Milieu nicht stimmt, meinte Enderlein und bewies es im Dunkelfeld.
Wie ist das zu verstehen? Schließlich sind die Laborwerte alle O.k. und ich habe mich trotzdem erkältet. Also, ganz einfach und unwissenschaftlich ausgedrückt kann man es folgendermaßen erklären: Das normale Laborblutbild macht „Inventur“, d.h. nun weiß man, wie viel von allem im Blut gerade jetzt vorhanden ist. Dabei wird nur gezählt, ohne aber festzustellen, ob einige Be- standteile nicht eventuell schon „abgelaufen“ sind und eigentlich entsorgt werden müssten, um nicht die Nachbarschaft in Mitleidenschaft zu ziehen (ähnlich wie eine faule Kartoffel zwischen den gesunden Kartoffeln). Im Dunkelfeldmikroskop schaut man sich den Zustand des Blutes an. Hier kann man tatsächlich sehen, ob das Blut sauer ist (Geldrollenbildung), ob Parasitenbefall vorliegt ebenso wie man eine Pilzbelastung erkennen kann, wobei sich die Pilze nicht im Blut zeigen, sondern der Zustand des Blutes auf Pilze hinweist (sog. Filitnester). Auch Bakterien sind zu sehen u/o. Harnsäurekristalle und noch vieles mehr.
Im Dunkelfeld lassen sich viele schwerwiegende Erkrankungen bereits im Vorfeld erkennen, so dass rechtzeitig etwas dagegen unternommen werden kann. Isotherapie ist auch eine ausge- zeichnete Alternative zur herkömmlichen Krebstherapie. Allerdings behandle ich selber keinen Krebs, sondern begleite meine Patienten „nur“.
Wie läuft nun eine isotherapeutische Untersuchung und Behandlung ab?
Ich benötige einen Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, der auf einen Objektträger getropft und mit einem Deckgläschen abgedeckt und sofort unter das Dunkelfeldmikroskop gelegt wird, damit wir es dann gemeinsam anschauen können. Dieser Blutstropfen wird als Nativ-Blut bezeichnet, weil es noch lebt. Anhand des lebendigen Bildes, das nun zu sehen ist und das ich ausführlich mit dem Patienten bespreche, ergibt sich die Behandlung.
Das Besondere an der Isotherapie ist u.a., dass man den Behandlungsfortschritt Wochen später im Dunkelfeldmikroskop sehen kann. Es ist also keine abstrakte Behandlungsmethode, sondern nur möglich in direkter Zusammenarbeit mit dem Patienten.